Eoin Colfer: Artemis Fowl

Der Roman „Artemis Fowl“ von Eoin Colfer ist 2003 im List Verlag erschienen. Er hat 239 Seiten und eignet sich für Kinder ab 13 Jahren. Insgesamt gibt es noch sieben weitere Bände über Artemis Fowl.

Das Buch handelt von dem zwölfjährigen Artemis Fowl, der zusammen mit seinem Bodyguard Butler, der Schwester Butlers, Juliet, und seiner Mutter, Angeline Fowl, lebt. Angeline Fowl ist nicht mehr ansprechbar und sehr verwirrt, da ihr Mann sie und Artemis Fowl verlassen hat.

„Angeline Fowl war bettlägerig, seit ihr Mann verschwunden war. Angegriffene Nerven, sagten die Ärzte. Viel Ruhe und Schlaftabletten, mehr konnte man nicht tun. Das ging jetzt schon fast ein Jahr so.“ (S. 23)

Artemis selbst sucht dringend nach Geldquellen. Ihm gelingt es, das Buch der Unterirdischen, eine Art Gesetzesbuch, zu fotografieren.

„Die Fee griff in die Falten ihres schmutzigen Kleids und suchte eine Ewigkeit darin herum. Artemis hielt den Atem an. Jetzt war es soweit. Bald würden die Fowls wieder berühmt sein. Ein neues Imperium würde entstehen, angeführt von Artemis Fowl dem Zweiten.“ (S. 18)

Zu Hause versucht er mühevoll, die gnomischen Schriftzeichen des Buches zu entziffern.

„Artemis rieb sich die Müdigkeit aus den Augen und starrte erneut auf die Seiten […] Artemis experimentierte herum. Er versuchte es mit der arabischen Richtung, von rechts nach links, und mit den chinesischen Spalten. Noch immer nichts.“ (S. 28)

Schließlich entziffert er den Text und erfährt, dass das Erdvolk, ein Volk bestehend aus Elfen, Zwergen und anderen Wesen, einen großen Goldschatz besitzt, den Artemis natürlich haben möchte.

„Sobald das Buch übersetzt war, konnte Artemis ernsthaft mit der Planung beginnen. Sein Ziel kannte er bereits […] Dieses Ziel war natürlich Gold.“ (S. 31)

Artemis plant schnell, ein Wesen des Erdvolkes zu entführen und es gegen eine Tonne Gold auszutauschen. Und er weiß schon genau, wie er dies schaffen wird.

„ ‚Wie ich bereits sagte, müssen die Unterirdischen ein besonderes Ritual durchführen, um ihre magischen Kräfte zu erneuern. So, wie ich den Text verstehe, müssen sie den Samen einer alten Eiche sammeln, die an einer Flussbiegung steht. Und zwar in einer Vollmondnacht […] Das Einzige, was wir also tun müssen, ist […] diese Punkte mithilfe der Wettersatelliten zu checken […]‘ “ (S. 62)

Tatsächlich schafft er es gemeinsam mit Butler, die Elfe Holly Short zu entführen, indem er sie bei ihrem Ritual, dem Aufnehmen neuer Magie, erwischt.

„Mit geübter Lautlosigkeit schlichen sie hinaus in die Nacht. Die winzige Gestalt vor ihnen nahm ein Gerät von den Schultern und zog einen Integralhelm von ihrem […] Kopf. Butler wand sich den Riemen des Gewehrs zweimal um das Handgelenk und drückte den Kolben gegen seine Schultern.“ (S. 69)

Artemis sperrt die Elfe in seinem Schloss ein. Holly jedoch ist keine normale Elfe, sondern ein Mitglied der Zentralen Untergrund Polizei (kurz ZUP). Deshalb helfen ihr die anderen Mitglieder der ZUP, indem sie einen Zeitstopp erzeugen, bei dem die Zeit um Artemis‘ Schloss herum eingefroren wird.

„Artemis‘ Uhr war stehen geblieben. Es war, als existiere Greenwich nicht mehr. Oder vielleicht, sann Artemis, sind wir diejenigen, die verschwunden sind […] Sie hatten es getan. Die ZUP hatte die Zeit angehalten […]“ (S. 133)

Wie wird es für Artemis ausgehen…?

Im Laufe des Buches werden die Versuche, Holly zu befreien und Artemis Fowl zu besiegen, beschrieben.

Ich finde das Buch nicht sehr gut.

Mir hat jemand den Roman sehr empfohlen, weshalb ich ihn letztendlich auch gelesen habe, obwohl ich schon wusste, dass er mir nicht gefallen würde.

Erst einmal interessiere ich mich nicht besonders für Fantasy, da die Geschichten hier immer sehr unglaubwürdig sind und ich mir die ganze Handlung einfach nicht vorstellen kann. Zudem mag ich die vielen Wesen wie Feen, Elfen, Zwerge, Trolle usw. nicht.

Bei „Artemis Fowl“ hat mich Artemis selbst etwas gestört. Fast im gesamten Buch ist er der Held, der Superschlaue und der, den alle toll finden. Ich persönlich finde ihn jedoch ziemlich unsympathisch.

Außerdem konnte ich der Handlung am Ende des Romans nicht mehr ganz folgen und war etwas verwirrt, weshalb auch das Schreiben der Buchempfehlung sehr schwierig war.

Ich würde den Roman „Artemis Fowl“ also nicht weiterempfehlen, für alle, die Fantasy mögen, wäre er aber sicher sehr spannend.

2 Kommentare zu „Eoin Colfer: Artemis Fowl

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